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Das Menschenbild in der Anthroposophie

Ein Erkenntnisweg des Menschen nach Leib, Seele und Geist

Wissenschaft und Spiritualität

Rudolf Steiner hat in der anthroposophischen Geisteswissenschaft einen Weg der Selbsterkenntnis gegeben, der es dem Behandler ermöglicht, durch Umwandlung seiner Sinne, seines Fühlens und seines Denkens Wahrnehmungsorgane auch für Seelisches und Geistiges zu entwickeln, um so dem Menschen in seiner Ganzheit gerecht werden zu können.
Wesentliche Aspekte des anthroposophischen Menschenbildes sind:                                
Ausgangsort ist der den Sinnen zugängliche menschliche Körper und das anatomische Wissen darüber. Dieser Körper wird als physischer Leib bezeichnet.             
Das Zusammenspiel der Organe, welches diesen Leib lebendig macht, ist ein im Zeitablauf kunstvoll strukturiertes Kräftegefüge, der sogenannte Ätherleib oder auch
Lebensleib.
Der sich in Raum und Zeit entwickelnde Leib hat Sinnesorgane zur Aussenwelt. Wir reagieren als Menschen auf diese Sinnesreize mit Schmerz und Lust. Das in sich einheitliche an den Körper gebundene Empfindungsgefüge wird als Astralleib oder auch Seelenleib bezeichnet.                                         
Darüber hinaus hat jeder Mensch einen nur ihm zugehörigen seelischen Innenraum, die menschliche Seele selbst. Sie ist der Ort der Emotionen, von Sympathie und Antipathie. Auch die Fähigkeit, den Sinneserfahrungen durch das Gedächtnis Dauer zu verleihen hat hier ihren Platz. Das an die Sinne und die Gehirntätigkeit gebundene Denken wird auch noch mit zur Seele
gerechnet.
Im Innersten Kern der Seele lebt als "göttlicher Funke" das menschliche Ich. Im Gegensatz zu Leib und Seele ist es auch dem hellseherischen Blick verborgen. Nur der Mensch selbst kann zu sich "Ich" sagen! Es kann von kei- nem anderen an ihn herangetragen werden. Der Mensch hat im Gegensatz zum Tier nicht nur Bewusstsein, son- dern Selbstbewusstsein. Dieses kommt in der ganzen menschlichen Gestalt, besonders in der Aufrichtung zum Ausdruck.
Aus der Kraft seines Ich heraus ist der Mensch dazu in der Lage, seine Zukunft selbstbestimmt zu gestalten und schöpferisch tätig zu sein. Insbesondere kann er sich auf Ziele hin orientieren, die über den Tod hinaus führen. Aus dieser Haltung heraus kann er auch den Erkenntniswegweg der anthroposophischen Meditation betreten, der zur Erfahrung des unsterblichen Wesenskernes führt.










Menschheitsrepräsentant

 Der Sinn von Krankheit und Tod:

''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''Die Beschreibung des Weges der menschlichen Individualität jenseits der Grenzen von Tod und Geburt ist angewiesen auf die Mitteilungen des Geistesforschers. Die Methoden der Forschung auf diesem Gebiet sind aber für jeden Menschen grundsätzlich erlernbar, ebenso wie die Forschungsmethoden auf dem Gebiet der sinnlichen Welt. Sie wurden von Rudolf Steiner angegeben.
Hieraus ergibt sich: Das menschliche Bewusstsein bleibt im Nachtodlichen zunächst erhalten, bis der Mensch nicht nur seinen physischen Leib, sondern auch seinen Ätherleib und seinen Astralleib abgelegt hat. Diese Phase entspricht der Läuterungszeit, die auch in den Religionen bekannt ist. Hier werden die guten Früchte des irdischen Lebens der Individualität hinzugefügt. Dann folgt eine Zeit in einer rein geistigen Umgebung, in der die Individualität gemeinsam mit den Engelhierarchien gemäss ihren Fähigkeiten an der Erdentwicklung mitarbeiten kann. Auf dem Höhepunkt dieser Phase, der "Weltenmitternacht" wird der Individualität das Bild des Menschen gezeigt, wie er am Ende der Menschheitsentwicklung sein kann: Er begegnet dem Wesen, welches in sich dieses Ziel verwirklicht hat, dem kosmischen Christus, von Rudolf Steiner auch als "Menschheitsrepräsentant" bezeichnet. Der Mensch kann sich nun dafür entscheiden, diesem Ziel zuzustreben und sich wieder auf eine neue und leidvolle Inkarnation einzulassen oder statt dessen für immer schmerzfrei in der geistigen Welt zu bleiben. Im letzteren Fall wird er sich nicht mehr weiter entwickeln können und scheidet aus der Menschheitsentwicklung aus.
Wenn er sich aber anders entschieden hat, folgt dann der Abstieg zur Erde, zur Reinkarnation, wobei nach und nach auch wieder ein neuer Astralleib, Ätherleib und Physischer Leib gebildet werden. Am Aufbau dieser neuen Leiber arbeitet der Mensch selbst mit entsprechend der Fähigkeiten, die er sich bisher erworben hat. Die Engelhierarchien leiten ihn dabei an und ermöglichen es, dass er in seiner neuen Inkarnation anknüpfen kann an seine Handlungen aus vorangegangenen Inkarnationen. Der Mensch kann sich hier noch nicht die Kontinuität des Bewusstseins erhalten. Dies ist anders als beim Schlaf: nach dem Erwachen aus dem Schlaf wissen wir, dass wir der Gleiche sind wie gestern und vorgestern und können mühelos an unsere Absichten aus den vergangenen Tagen anknüpfen. Das ist notwendig, um das Identitätsgefühl und das Ichbew
usstsein herstellen zu können. Damit uns für die Zukunft die Möglichkeit erhalten bleibt, das Ichbewusstsein auch über die verschiedenen Inkarnationen hinweg zu erhalten, helfen uns die Engelhierarchien dabei, unseren Leib so zu gestalten, dass auch die Unvollkommenheiten der vergangenen Erdenleben mit hineingearbeitet werden.
Dadurch bekommt jeder Mensch genau die Krankheiten, die notwendig sind, damit er durch die bewusste Überwindung der Krankheit und die damit verbundene Umwandlung bis ins Körperliche hinein der werden kann, der er seiner Bestimmung nach sein soll. Das geistige Gesetz, welches uns immer wieder hilft, an unsere eigenen Handlungen anzuknüpfen ist das Gesetz des Karma.


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